Der 12. Juni war so ein Tag, der ganz anders lief, als geplant. Und das war – anders als vermutet – richtig gut so. Aber von vorn: Eigentlich sollte ich schon früh am Morgen im Zug nach Hamburg sitzen, um dort für Theaterliebe über die Preview von „The Prom“ im First Stage Theater zu berichten. Eigentlich. Denn die gesamte – insgesamt sowieso sehr kurze – Spielzeit der Produktion musste wegen zu vielen Krankheitsfällen abgesagt werden. Ich hatte also ein Ticket nach Hamburg, aber keinen wirklichen „Auftrag“. Und da bin ich kurzentschlossen zu Hause geblieben. Erst etwas traurig, weil ich echt gern in Hamburg bin. Aber dann doch sehr happy, weil ich auf einmal frei und jede Menge Zeit hatte. Wie ich die verbracht habe, gibt’s in 12 Bildern und kurzen Texten zu sehen & zu lesen. Ganz wie es die Blogtradition 12von12 will.

Kein Kaffee. Aber Tee oder Chai Latte gibt es jeden Morgen bei mir. Und immer aus Bechern & Tassen, die ich extrem mag. So wie diese.
Unterwegs Richtung Sauerland. Ist von uns aus ganz schnell zu erreichen. Ziel ist der Sorpesee. Und ja: Meine Uhr habe ich noch immer nicht erneuert. Hab´ mich einfach an den Splitterlook gewöhnt.
An der Surfschule. Die Boards liegen bereit. Wind lässt aber auf sich warten. Egal, ich bin ja sowieso mit meinem SUP Board da.
Da isses. Ready to go. Das Aufpumpen macht mich aber immer wieder ganz schön fertig. Ist wie ein Kurz-Workout.
Into the Wild ;). Ich mag es, wenn der See noch so leer ist. Da kann man schön in die kleinen Buchten paddeln und die Ruhe genießen.
Mein Handy habe ich heute übrigens doppelt gesichert. Mit Wet Pack und eigenem Wasserschutz. Ich bin ja lernfähig ;). Nochmal fällt mir kein Handy in den See. Das habe ich mir zumindest fest vorgenommen.
Himmlisch: Wer sagt eigentlich, dass man auf einem SUP Board stehen und paddeln muss? Darauf liegen und den Wolkenspielen zuschauen geht auch.
Gearbeitet habe ich dann doch noch. Mit Seeblick und Sonne im Rücken geht das eben noch besser. Es fühlt sich zumindest gleich leichter an.
Der Wind war dann auch noch für ein paar Böen da. Die hat meine Große dann direkt für einen kurzen Abstecher auf dem Surfbrett genutzt.
Wassersport und Sonnentage machen hungrig. Pizza ist bei 25 Grad nicht meine erste Wahl, aber an der Sorpe gibt es den Laden mit der besten Veggie-Pizza. Die muss immer sein, wenn wir da sind.
Back at home in meinem Outdoor Office. Immer dabei: mein Füller und mein Notizbuch. Ist so´n kleiner Tick von mir: Seitdem ich den Füller habe, schreibe ich – fast – nur noch damit und habe ihn immer dabei.
OK. Eigentlich hatte ich nicht wirklich Lust auf ein Workout. Habe mich dann doch überwinden – und hatte dann doch Spaß und das gute „Ich-habe-dem-inneren-Schweinehund-gezeigt-wer-der-Boss-ist-Gefühl.

Der 12. Juni war also nicht der Tag, der er sein sollte. Aber welcher Tag ist das schon? Und vielleicht ist es auch gut so, dass man nicht alles planen kann und lernt, das Beste daraus zu machen. Memo an mich: Manchmal sind die Tage, an denen alles anders kommt, genau die, die besonders gut tun.